Was ist Stirnholz?


Stirnholz auch Hirnholz genannt, wird im Unterschied zu üblicherweise genutztem Längsholz, quer zur Faser geschnitten.

Die Jahresringe sind so als Kreise an der Holzoberfläche zu erkennen.

 

Bei der Nutzung von scharfen Klingen kann so der Abtrag von Holzfasern vermieden und die Verunreinigung von Lebensmitteln verhindert werden.

Somit ist das widerstandsfähige Stirnholz perfekt um unseren Schneidebrettern den soliden Arbeitsbereich zu stellen.

 

Holz ist ein Naturprodukt. Die Farb- und Strukturunterschiede, Verwachsungen, Unregelmäßigkeiten, kleine Äste sowie Haar- und Kreuzrisse geben unseren Brettern Ihren einzigartigen Charakter.

 

In unserer Augenweiden Werkstatt arbeiten wir deshalb ganz individuell mit den jeweiligen Eigenarten der verschiedenen Hölzer.

 

So erschaffen wir in vielen arbeitsintensiven Schritten unsere Unikate, die vor der Auslieferung mehrfach mit lebensmittelechtem Öl und Bienenwachs behandelt werden.



Warum ist Stirnholz so haltbar ?


 

Die Holzfasern stehen in den Hirnholzflächen senkrecht zur Belastung und ziehen sich leicht auseinander- und auch wieder zusammen. So können die Oberflächen unserer Bretter, ein vielfaches Mehr an Druck aushalten.

 

 


Unsere Holzsorten


Berg - Ahorn


Der Berg-Ahorn ist in Europa und Westasien heimisch. In Mitteleuropa ist er die häufigste Ahornart. Das Holz ist hart und gut zu bearbeiten.

 

Eiche


Die Eiche ist im überwiegenden Teil Europas heimisch.

Sie ist bekannt für die dauerhafte Festigkeit ihres Kernholzes. Das schwere, harte Holz ist zudem auch unter Feuchtigkeitseinwirkung sehr beständig.

 

Vogel-Kirsche


Das natürliche Areal der Vogel-Kirsche erstreckt sich über große Teile Europas bis nach Vorderasien und Nordafrika.

Das rötliche Holz ist sehr wertvoll. Man kann einen dunkleren Kern von einem helleren Splint darum unterscheiden.

Nussbaum


"Queen of the kitchen"

Die Verbreitung, liegt im östlichen Mittelmeergebiet, der Balkanhalbinsel und in Vorder- wie Mittelasien.

Im Himalaja wächst er sogar bis zu Höhen von ca. 3300 Metern­. In Frankreich wachsen die meisten europäischen Walnussbäume.

Hainbuche


Im letzten Jahrhundert war die Hainbuche in deutschen Wäldern noch weiter verbreitet. Die Hainbuche wurde auch Eisenholz genannt, denn sie besitzt sehr hartes und dichtes Holz.

Edelkastanie


In Süd- und Westeuropa wird sie nicht nur als Holzlieferant, sondern auch wegen ihrer essbaren Früchte angebaut. Das Holz der Edelkastanie hat einen warmen, goldbraunen Ton.

 

Sapelli


Sapeli oder Sapelli genannt, ist im tropischen Afrika weit verbreitet. Sapeli-Mahagoni stammt nicht vom Mahagonibaum, sondern ist eine eigene Holzart, die lediglich Qualität und Aussehen an das echte Mahagoniholz erinnert. Das Sapelli-Holz ist mittelhart und lässt sich dadurch gut bearbeiten und ist sehr gut zu polieren.

 

Wir verwenden  ausgediente Kirchenbänke aus Sapelliholz.

Wengé


Wengé wächst hauptsächliche in Westafrika, Kamerun und Tansania.

Als Wengé gehandelt wird nur das Holz der Art ‘ Millettia laurentii ‘.

Das frisch eingeschnittene Kernholz ist hellbraun-gelblich und dunkelt dann unter Lichteinfluss schwarzbraun nach.

Wengé lässt sich,

trotz der Härte mit angemessenem mechanischen Aufwand
gut bearbeiten.

 



Einzigartige Handarbeiten aus Stirnholz